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Vitamin D

Vitamin D ist ein ganz besonderes „Vitamin“, das der Köper normalerweise selbst in hohem Maße produziert. Zumindest wenn man sich genügend Sonnenstrahlen mit UVB Anteil aussetzt.

Wer an sonnigen Tagen viel in T-Shirt und kurzer Hose unterwegs ist, der ist in der Regel gut mit Vitamin D versorgt. Viele Menschen meiden die Sonne jedoch im Sommer und benutzten einen sehr hohen Lichtschutzfaktor, was zwar nicht verkehrt ist, jedoch die körpereigene Vitamin D Produktion stark reduziert.
Im Winter steht die Sonne generell in einem so ungünstigen Winkel, dass kaum UVB Strahlen ankommen. Dadurch fällt die körpereigene Vitamin D Produktion im Körper aus.

Vitamin D kommt in Lebensmitteln fast nicht vor. "Über die Nahrung ausreichend Vitamin D aufzunehmen, ist fast unmöglich", sagt Bernhard Watzl, der Leiter des Instituts für Physiologie und Biochemie der Ernährung am MRI.
So kommt es zu einer Unterversorgung, die sich nicht nur über den Winter erstreckt.
91 Prozent der Frauen und 82 Prozent der Männer in Deutschland mangelt es an Vitamin D. Zu diesem Ergebnis war vor mehr als einem Jahr die Nationale Verzehrstudie (NVS) II gekommen. Für die bundesweite Erhebung, die das Max Rubner-Institut (MRI) in Karlsruhe im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz vorgenommen hatte, waren rund 20 000 Menschen zwischen 14 und 80 Jahren zu ihren Ernährungsgewohnheiten befragt worden.
Dies wiederum hat zur Folge, dass wir anfälliger sind für Krankheiten, Stimmungsschwankungen und ein schwaches Immunsystem. Doch welche Krankheiten kann Vitamin D beeinflussen? Und welche Strategie sollten wir anwenden, um ausreichend mit Vitamin D versorgt zu sein?

Vitamin D schützt vor Krankheiten

Unzählige Studien beweisen, dass eine gute Vitamin D-Versorgung vor Zivilisationserkrankungen schützt. Bei ausreichendem Vitamin D-Status verringert sich das Risiko für:
•Depressionen (besonders Winterdepression)
•Herzinfarkt
•Krebs
•Grippe (Erkältungen)
•weitere Krankheiten wie Alzheimer, MS, Osteoporose und Gelenkbeschwerden

Doch wie kann es sein, dass ein einziges Vitamin vor so vielen Erkrankungen schützen soll? Erklärbar ist dies durch den entzündungssenkenden Effekt von Vitamin D. Denn wer Entzündungsreaktionen im Körper senkt, ist geschützt vor Krankheiten.

Wie viel Vitamin D brauchen wir, um geschützt zu sein?

Die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) lag bis 2012 bei einer Vitamin D Aufnahme von 5 µg täglich. Da dieser Wert viel zu gering war korrigierte die DGE im Jahre 2012 ihre Empfehlung auf 20 µg Vitamin D pro Tag.
Aufgrund zahlreicher Forschungsergebnisse, die uns vorliegen und eigener Vitamin D Analysen, empfehlen wir in der Forschungsgruppe Dr. Feil allerdings mit 100 µg täglich eine noch viel höhere Dosierung zur Vorbeugung von Krankheiten. Dies entspricht 4000 I.E. pro Tag.
Entscheidend ist letztendlich ihr Vitamin D-Wert im Blut. Diesen sollten Sie zweimal pro Jahr untersuchen lassen. Der Blutwert sollte nicht unter 50 ug / Liter liegen, bei Entzündungserkrankungen nicht unter 80 ug / Liter.